Neuer Mörtel-Riese aus Azendorf
maxit Gruppe übernimmt Trockenmörtel- und Fassadenaktivitäten von Saint-Gobain Weber in Deutschland
Mit Wirkung zum 1. Oktober übergibt die Saint-Gobain Weber GmbH (Düsseldorf) ihr Trockenmörtel- und Fassadengeschäft in Deutschland in die Verantwortung der Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. Durch diesen Deal wird die familiengeführte Franken Maxit zu einem der größten Trockenmörtelhersteller Deutschlands. Das Geschäft umfasst acht Weber-Standorte im gesamten Bundesgebiet, die künftig unter Maxit-Leitung aus Oberfranken mörtelbasierte Bauprodukte für Wand, Boden, Fassade und Decke produzieren. Insgesamt erhofft man sich spürbare Synergie-Effekte sowie einen Innovationsschub für die Kernmarke „maxit“.
Bis in den Juli hinein noch als „Absichtserklärung“ deklariert, ist es jetzt Gewissheit: Mit Wirkung zum 1. Oktober werden die bisherigen acht Produktionsstandorte von Saint-Gobain Weber in Wolfertschwenden, Merdingen, Mainz, Wülfrath, Buxtehude, Landsberg, Barby und Herzfelde in die Verantwortung der maxit Gruppe überführt.
Bisher vorwiegend in Süd- und Ostdeutschland präsent, avanciert maxit damit quasi „über Nacht“ nicht nur zum bundesweiten Player, sondern auch zu einem der größten Trockenmörtelhersteller in Deutschland. Aus dem Hauptsitz in Azendorf (Oberfranken) werden künftig 17 Standorte in Deutschland und Tschechien mit insgesamt über 1.200 Mitarbeitern gesteuert werden. Die bisher in den Geschäftsbereichen rund 400 Mitarbeiter von Saint-Gobain Weber werden dabei komplett übernommen.
Wollen die Marktposition der Bergmann-maxit Gruppe weiter festigen. Geschäftsführende Gesellschafter Hans-Dieter (li.) und Sebastian Groppweis.
Synergien nutzen, Innovation fördern
Mit der erweiterten Marktpräsenz sieht sich maxit künftig ideal positioniert, um das volle Wachstumspotenzial im Markt zu realisieren. Für Fachkunden und Händler ändert sich vorerst nichts: Bestehende Vereinbarungen, das Produktsortiment beider Marken sowie die Ansprechpartner bleiben auch in den kommenden Monaten unverändert bestehen.
Mit dem Übergang des Trockenmörtel- und Fassadengeschäftes an die innovationsstarke maxit Gruppe erhält Saint-Gobain Weber in einem schwierigen Gesamtmarkt die nötigen Freiräume, um sich auf seine Stärken in den Bereichen Bautenschutz und Bauchemie sowie Fliesen- und Bodensysteme und Infrastruktur konzentrieren zu können.
„Beide Partner sind überzeugt, mit diesem Übergang wertvolle Synergien bei der nationalen Marktbearbeitung sowie im Bereich Forschung & Entwicklung zu generieren.
Auf diese Weise wollen wir auch die Marktposition der maxit Gruppe als nationaler Innovationsführer bei der Entwicklung nachhaltiger Baustoffe weiter festigen“, erläutert Sebastian Groppweis, geschäftsführender Gesellschafter der familiengeführten Bergmann-Gruppe (Kasendorf). Diese hält einen Anteil von 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Franken Maxit. Wie schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert, bleibt auch Saint-Gobain Weber mit einem Anteil von 50 Prozent an der Franken Maxit beteiligt.
Insgesamt zählt maxit zu einem der solidesten Arbeitgeber hierzulande, wie auch das datenbasierte Creditreform-Rating 2023 ergab: Dort landete das Unternehmen auf Platz 4 der „Krisensichersten Unternehmen Deutschlands“ und ließ dabei zahlreiche Schwergewichte hinter sich. Diese finanzielle Sicherheit ergibt sich aus dem nachhaltigen, vorausschauenden Agieren des erfolgreichen Familienunternehmens, welches in Generationen denkt.
Bilden künftig einen neuen Mörtelriesen auf dem Markt: die Azendorfer maxit Gruppe und Saint-Gobain Weber
Von hier werden ab dem 1. Oktober die Trockenmörtel- und Fassadenaktivitäten der Marken „Weber“ und „Maxit“ geleitet: der Hauptsitz der maxit Gruppe im oberfränkischen Kasendorf.
